Johnny Varro
begann mit zehn Jahren Klavier zu spielen; mit dem Jazz kam er im Commodore Music Shop in
New York City in Berührung. Dort lernte er den Manager Jack Crystal (den Vater von Billy
Crystal) kennen, der Jamsessions an der Lower East Side veranstaltete. Bei diesen Sessions
traf Varro auf Musiker wie Willie "The Lion" Smith, Sid Catlett, Joe Thomas, Hot
Lips Page, Joe Sullivan und Pete Brown.

Seinen ersten professionellen Job hatte er nach Ableistung seines Wehrdienstes 1953 bei
Bobby Hackett, mit dem er an der Ostküste der USA tourte. 1954 trat er im New Yorker
Jazzclub Nick's mit Phil Napoleon auf, später mit Pee Wee Erwin. 1957 holte ihn Eddie
Condon als Pausenpianist in seinen Club; schließlich wurde er auch regulärer Pianist in
Condons Band, in der Buck Clayton, Wild Bill Davison, Pee Wee Russell, Cutty Cutshall, Lou
McGarity, George Wettling, Yank Lawson und Peanuts Hucko spielten. Außerdem trat er in
New Yorker Clubs wie The Embers, The Roundtable, Condon's Uptown (mit Edmond Hall) und The
Metropole auf; dabei spielte er u.a. mit Red Allen, Roy Eldridge, Coleman Hawkins, Charlie
Shavers, Jo Jones und Jonah Jones.
In den 1990ern erfüllte sich Johnny Varro
seinen lang gehegten Traum: Er wollte eine Band haben, die all die Musik spielen würde,
welche ihn sein Leben lang faszinierte: Es ist der Sound von Duke Ellington aus den Cotton
Club Tagen, die großen Aufnahmen von Count Basie, ebenfalls aus den 1930er bis 50er
Jahren.
Das Repertoire umfasst durchwegs Arrangements von Johnny
Varro, welche aber den grandiosen Solisten gleichzeitig große Freiheit
lässt, ihre Technik und Kreativität dem Publikum zu präsentieren. Die Band überzeugt
als hervorragend eingespielte Einheit, gehören die Mitglieder doch zu den besten in
diesem anspruchsvollen Stil der Jazzgeschichte.

Randy Sandke und Dan
Barrett sind - auch bei uns und auf vielen europäischen Festivals - gern
gesehene Gäste. Mit den weiteren Musikern werden sie für absolute Highlights für alle
Liebhaber des Swing Jazz sorgen.